Falsch heizen macht krank!
Die nächste Heizperiode kommt mit Sicherheit, die Heizkosten steigen stetig, erneuerbare Energien sind in aller Munde, Wärmedämmung ist sehr teuer, Schimmelbildung in fast jedem 2. Haushalt.
Der Verbraucher fragt sich was tun, was ist das Richtige für mich? Wo und in welche Technologie kann ich sinnvoll investieren?
Bei der ganzen Thematik ums Heizen werden viele Halbwahrheiten verbreitet, jedoch nicht auf die möglichen Ursachen hingewiesen. Eine wirkliche Ursachen und Verbraucheraufklärung findet nicht statt, dabei ist die Problematik so einfach. Erwärmte Luft zirkuliert in den Räumen und hat immer das Bestreben nach außen zu gelangen. Das ist eine physikalische Gesetzmäßigkeit. Es kommt zu Temperaturdifferenzen innerhalb eines Raumes von bis zu 10°C. Der Fußbereich ist dabei am kältesten, man fühlt sich unwohl und hat das Gefühl, dass es irgendwo zieht. Neue Fenster, Türen und eine Wärmedämmung soll dieses verhindern. Jetzt kommt das nächste Problem! Wohin mit der Feuchtigkeit? Regelmäßiges Lüften bringt Abhilfe, sollte dieses nicht erfolgt kommt es zur Schimmelbildung. Teure und wartungsintensive Lüftungsanlagen lösen wiederum dieses Problem.
Muss das wirklich so sein?

Wirkliche Behaglichkeit und das Wohlgefühl kennen alle die noch einen Kachelofen oder Kamin besitzen. Bis Mitte des letzten Jahrhunderts heizte die Menschheit mit Strahlungswärme in vielfältiger Form, dann wurde die Konfektionsheizung das Maß aller Dinge.
Die Fakten sind, dass18 Millionen Allergiker alleine in Deutschland leben und unsere Kinder zusehend an Atemwegserkrankungen leiden.
Kann die Heizung eine der Ursachen sein?
Die Luft ist eigentlich zum Atmen da! Jedoch besteht meistens die trockene beheizte Luft aus Staub, Milben und deren Kot und im schlimmsten Fällen noch zusätzlich aus Schimmelsporen.
Wir halten uns heute zu 80% in geschlossenen Gebäuden auf!

Natürliche Energiequellen für Strahlungswärme ist die Sonne, das Feuer, der Kamin oder der Kachelofen. Es sind die Infrarotstrahlen, als Bestandteil des Lichts, die in natürlicher Umgebung die gesamte Materie aufheizen. Die aufgeheizte Materie gibt wiederum Wärme bzw. Infrarot C-Strahlung ab. Infrarot A-Strahlung wird seit langem in der Medizin verwendet und in der heutigen Hypothermie (Wärmebehandlung) sehr erfolgreich eingesetzt.
Für den Wohnbereich gibt es seit Jahren sogenannte Dunkelstrahler oder auch Wärmewellenheizungen die im Infrarot C und B Bereich die Aufgabe haben, die Gebäudehülle zu erwärmen und für Behaglichkeit und individuelle Empfindungstemperaturen zu sorgen. Diese werden elektrisch betrieben und sind sehr effizient.

Eine teure Wärmedämmung ist bei diesen Heizelementen nicht zwingend notwendig, jedoch trägt die Bausubstanz einen maßgeblichen Anteil an das Einsparpotenzial an Energiekosten. Auf Grund der neuen Technologien haben die Systeme innerhalb einer halben Stunde ihre volle Leistung erreicht.
Es entstehen keine Verluste, die gesamte Leistung wird zu 100% in Wärme umgewandelt. Dieses kann nur eine Strahlungsheizung leisten. Der eingesetzte Energieaufwand ist dabei sehr gering. So kann ein 500 Watt Heizelement einen Raum von ca. 12m² beheizen (entspricht bei 0,20 €/kWh 10 Cent die Stunde), für 18m² Wohnfläche reichen ca. 750 Watt. Je nach U-Wert des Gebäudes kann die zu beheizende Wohnfläche auch größer ausfallen.

Dadurch das die gesamte Materie des Raumes und nicht die Luft aufgeheizt wird, die umgebende Materie je nach Material die Wärme zusätzlich speichert, reduziert sich die Stromaufnahme inklusiver Nachtabsenkung auf etwa 4-8 Std. täglich in der Heizperiode. Zudem sind die Investitionskosten und der Aufwand sehr gering. Für 18m² Wohnfläche inklusiver elektronischer Steuerung ist mit ca. 500-650 € je nach persönlichen Gestaltungswunsch zu rechnen. Es reicht eine normale Steckdose, kein Umbau, Renovierung oder Installation notwendig. Investiert man zusätzlich in einer Photovoltaik-Anlage oder Windkraft ist heizen zum Nulltarif möglich.
Die Anwendungsmöglichkeiten und Gestaltungsmöglichkeiten sind individuell und vielseitig.
Nicht nur Eigenheimbesitzer, Geschäftstreibende, Tierzüchter und Camper, sogar jeder Mieter hat endlich eine reale Chance seine Heizkosten und die persönliche Wohlfühltemperatur zu beeinflussen, egal wie alt, gut oder schlecht die Heizungsanlage ist. Beim Auszug nimmt er seine Heizung einfach mit. Für Vermieter ist es ebenfalls interessant, wenn eine neue Heizung fällig wird. Keine Wartungskosten, keine Heizkostenabrechnung mehr und der Wohnkomfort für den Mieter wird erhöht. Die Heizung als gestalterisches Element und für das warme Wasser sorgen Durchlauferhitzer. Energiepolitisch ist es schon lange sehr umstritten mehr als 4000 Std. im Jahr warmes Wasser zu speichern. Wie viel Wasser geht bei einer nicht vorhandenen Zirkulationsleitung ständig verloren?
Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:
- Reine Strahlungswärme, wie vom Kachelofen
- Keine Luft- und Staubverwirbelung
- Keine bauliche Veränderungen notwendig, normale Steckdose genügt
- Als Zusatz oder Hauptheizung nutzbar
- Verhindert Schimmelbildung
- Ca. 30-50% weniger Heizkosten
- In Verbindung mit einer Photovoltaik- oder Windkraft-Anlage heizen zum Nulltarif möglich
- Viele gesundheitliche Vorteile durch Infrarot A und B Strahlung